Rund um die fleißige Biene – zweisprachig, spannend, lehrreich
Im vierten Block der Pflichtquote drehte sich für die Schülerinnen und Schüler der 2. bis 5. Klasse der Grundschule Laurein alles um ein kleines, aber äußerst wichtiges Insekt: die Honigbiene.
Bienen-Wissen zweisprachig
An den Mittwochnachmittagen tauchten die Kinder in die faszinierende Welt der Bienen ein – und das zweisprachig auf Deutsch und Italienisch. So erweiterten sie nicht nur ihr Wissen über das Leben im Bienenstock, sondern lernten auch die passenden Fachbegriffe in beiden Sprachen kennen.
Im Mittelpunkt standen die verschiedenen Rollen im Bienenvolk – von der Königin über die Drohne bis zur Arbeiterin –, die Entwicklung vom Ei zur Larve, die vielen „Berufe“ einer Arbeiterbiene und die Entstehung von Honig aus Nektar. Auch das wichtige Thema „Was können wir für die Bienen tun?“ wurde behandelt. Dabei wurde deutlich, wie unentbehrlich Bienen für das ökologische Gleichgewicht sind.
Sonnenblumen-Geschenke zum Welttag der Bienen
Neben spannendem Wissen kam auch die Kreativität nicht zu kurz: Die Kinder bastelten an jedem Nachmittag, gestalteten zum Beispiel ein Glas in Bienenform, füllten es mit Erde und säten Sonnenblumen. Diese wuchsen prächtig heran und wurden zum Welttag der Bienen am 20. April verschenkt – als Erinnerung daran, wie wichtig Blütenpflanzen für das Überleben der Bienen sind.
Bienen-hautnah
Ein Höhepunkt war der Besuch bei einem Imker. Rudi aus der 3. Klasse berichtet:
„Am 23. April waren wir bei einem Imker. Wir gingen zu Fuß nach Jerbern. Martin und Luis zeigten uns einen leeren Bienenstock und die Geräte, die man zur Imkerei braucht. Ich durfte sogar das Imkergewand anziehen. Danach sahen wir die bewohnten Bienenstöcke und wo der Honig drin ist. Zum Schluss bekamen wir alle ein kleines Glas Honig.“
Mit Begeisterung und Neugier haben die Kinder in diesen Wochen gelernt, beobachtet und gestaltet – und dabei einen wichtigen Beitrag zum Verständnis für Natur und Umwelt geleistet.
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